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Der Straßenverlauf an der “Schönen Aussicht” hatte sich ja schon in den vergangenen Jahren aufgrund der Klimaveränderungen und den “Elberiesenwellen” dramatisch verändert. Die Gebäude, die den letzten Weltkrieg in den 1900er Jahren überlebt hatten, waren jetzt nicht mehr da, rückgebaut oder weggespült bis zur Hamburger Straße, da sie in einer potenziellen Flutzone mit hohem Risikopotential lagen.

Das Stehpaddeln geht ursprünglich auf polynesische Fischer zurück, die sich in ihren Kanus stehend vor Tahiti auf dem Meer fortbewegten. Surflehrer auf Hawaii machten Stand Up Paddling (SUP) dann im Westen populär. SUP´s hatten sich aus den ersten größeren Anfängen in Hamburg im Jahre 2014-2015 danach dramatisch weiter entwickelt. Die mittlerweile offene Verbindung der Binnenalster zur Elbe ohne Schleusen, schuf ein ideales Surfgebiet, dass für Rudervereine nur noch in einzelnen Kanalabschnitten genutzt worden konnte. Die Auseinandersetzungen der Ruderer mit SUP´s der 2017 Jahre über die Einhaltung der damals eingerichteten Ruder- und SUP Zonen auf der Außenalster, waren hinfällig geworden. Die Zahl der mitttlerweile durch den Hamburger Rudersenat zwangsregistrierten SUP-Nutzer beträgt derzeit knapp 13.500 bei einer Jahresgrundgebühr von 2.450 €.

Beim Senat sollen derzeit bereits Pläne in der Schublade liegen, die Zahl der registrierten SUPs zu begrenzen, Hamburg aber gleichzeitig zu einem Weltzentrum der SUPs und Surfer auszubauen. Die geplanten Maßnahmen werden mittlerweile forciert, nachdem die alten Hafenstrukturen dem Elbwasser zum Opfer gefallen sind und mehrere Meter unter dem Wasserspiegel liegen. Das ehemalige Tor zur Welt muß umdenken und sich modernisieren, da sie der Kreavität der Holländer mit dem Bau von schwimmende Hafenstrukturen bisher nichts entgegen setzen konnten. Wir dürfen gespannt sein wie die Lage sich noch so entwickeln wird.

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